Wissenschaft lebt vom Wandel: Neue Daten, Methoden und Perspektiven führen dazu, dass vermeintlich gesicherte Erkenntnisse überprüft und mitunter revidiert werden. Doch wie werden solche Veränderungen kommuniziert? Welche Strategien gibt es, um Unsicherheit nicht als Schwäche, sondern als integralen Bestandteil wissenschaftlicher Praxis zu vermitteln? Und wie gelingt es, Vertrauen in wissenschaftliche Prozesse aufrechtzuerhalten, wenn sich Aussagen verändern?
Neben der wissenschaftlichen Perspektive richtet die Veranstaltung auch den Blick auf Kunst und Gesellschaft. Wie gehen künstlerische Formate – etwa der Dokumentarfilm – mit dem Anspruch auf Wahrheit um? Was bedeutet „Wahrheit“ in einem Kontext, der von Interpretation, Narration und subjektiver Perspektive geprägt ist? Und wie reagieren Gesellschaften auf konkurrierende Deutungen von Wirklichkeit?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen zu hinterfragen und sich mit der produktiven Spannung zwischen Gewissheit und Zweifel auseinanderzusetzen – an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und öffentlicher Kommunikation.
Weitere Informationen folgen.